Das Ringerjahr ist im ersten Quartal von Turnieren und vor allem den Titelkämpfen auf Bezirksebene geprägt. Im Januar fanden bereits die Meisterschaften im freien Stil in Regensburg statt, wo der ein oder andere Nachwuchsringer mit Edelmetall nach Hause fuhr.

Seitdem ist weiter hart trainiert worden, um beim ATSV Kelheim das Bezirksturnier mit Ringern in der E-, C/D- und A/B- Jugend zu bestreiten.
Die RG Willmering stellte am Ende drei Meister und fünf Vizemeister. Bei den Jüngsten und in der leichtesten Gewichtsklasse bis 20kg zeigte Michl Bauer einen souveränen Kampf und dominierte Anton Rasch vom SV Untergrießbach in allen Belangen bis er ihn bei einem Punktestand von 24:0 auch noch auf beide Schultern beförderte, was ihn bereits zum Titelgewinner machte. Bis 26kg schnürte Toni Bauer seine Ringerstiefel. Zunächst hatte er gegen Nestor Bida vom ASV Neumarkt noch mit 2:14 eine Punktniederlage hinzunehmen, was in jedoch nicht einschüchterte, sodass er seinen weiteren Gegner, Ben Fröhlich aus Neumarkt, mit 22:0 technisch überlegen von der Matte fegte. Somit durfte er sich auf den 2. Platz des Stockerls stellen.
Zum ersten Mal trat Florian Tischner in seiner Ringerkarriere auf eine Turniermatte und belohnte sich am Ende mit der Silbermedaille. Im ersten Kampf ging er als 10:0 Punktsieger von der Matte, im folgenden musste er sich nur knapp mit 3:6 Franz Rasch vom SVU geschlagen geben. Bei den E-Jugendlichen bis 40 kg nahm Leon Ceban den Bezirksmeistertitel kampflos mit nach Hause.
Der dritte Bauer – Max – stand seinen zwei jüngeren Brüdern in nichts nach und sicherte sich in einem Sechser-Teilnehmerfeld in der Gewichtsklasse bis 33kg bei der C/D-Jugend den Vizemeistertitel. In fünf harten Kämpfen biss sich Bauer durch jede Partie, dabei konnte er gegen Lia Neiswirth zunächst einen Schultersieg für sich verbuchen. Dann folgen zwei Niederlagen gegen Erwin Reile und Ali Zohrab Ogyl Hasanov, was in jedoch nicht aus dem Konzept brachte. Gegen Johann Maier und Leonard Delchmann lieferte Bauer ab und ging als Punkt- und technisch überlegener Sieger von der Matte.
In der Gewichtsklasse bis 42kg stand Levi Schiller ebenfalls fünf Gegnern gegenüber. Gegen Adrian März, Fabian Schmid, Fabian Stockbauer und Philip Altmann hatte er das Nachsehen, doch Dzhano Ketsbaia konnte er mit einer kämpferischen Einstellung auf beide Schultern drücken, sodass er am Ende Platz fünf belegte.
Emilio Pfeilschifter machte Niklas Gansen, Anabell Tkalec und Philipp Hupf bis 46kg das Leben schwer. Gegen sie ging er zwei Mal als Schultersieger und einmal als Punktsieger von der Matte. Nur in Muhammad Seyunov vom ATSV Kehlheim fand er seinen Meister und musste dessen technische Überlegenheit anerkennen, was für ihn aber unterm Strich ebenso den Vizemeistertitel bedeutete.
Sein bisher bestes Turnier in seiner noch jungen Karriere absolvierte Michael Samarcev in der Klasse bis 51kg. Auch hier standen sechs Teilnehmer auf der Meldeliste, was fünf Kämpfe für den RGWler bedeutete. Der Trainingsfleiß zahlte sich jedoch mehr als aus. Samarcev dominierte alle Gegner technisch überlegen oder er brachte ihnen die Schulterniederlage bei. Mit dieser äußerst starken Leistung krönte er sich zum Bezirksmeister. Bei den A/B Jugendlichen traten in der Gewichtsklasse bis 63kg Cristian Ceban und Andrii Petrovskyi an. Beide mussten Niederlagen gegen Dominik Wenz, Gleb Underberg, Linus Anthofer und Lorenz Fischer einstecken. Im Duell der Vereinskollegen hatte Petrovskyi dann knapp mit 8:10 gegen Ceban das Nachsehen, was für Ceban Platz fünf und Petrovskyi Platz sechs hieß. Tigran Gabrielyan schnürte bis 76kg in dieser Altersklasse seine Schuhe, musste sich jedoch seinen drei Gegner technisch unterlegen geschlagen geben, womit er Platz 4 belegte.
Bis 85kg sicherte sich David Petrovskyi mit einer 6:10-Niederlage gegen Justin Zeea und einem Schultersieg gegen Artur Skibin Platz zwei bei den Jugendlichen bis 17 Jahre.







